Die Restaurierung

Nachdem der ABM-Träger „Altonaer Jugendarbeit e.V.“ das Schiff erworben hatte, wurde es ab 1991 auf der ABM-Werft-Tollerort (ehem.Lührs-Werft) in Hamburg von Grund auf restauriert.

Zunächst musste der in Holland verpasste Kunsstoff-Überzug . - auch „Leichentuch“ genannt - . abgerissen werden. Dabei stellte sich heraus, dass von den original verbauten Hölzern kaum noch etwas zu gebrauchen war. Letzte Spuren der Bünn waren noch erkennbar und konnten vermessen werden; darauf basierend erfolgte die Neukonstruktion.

Nach Konkurs der „Altonaer Jugendarbeit“ kam das Projekt vorübergehend zum Erliegen, bis die Werft am Tollerort samt Restaurierungsprojekten durch den ABM-Träger „Jugend in Arbeit e.V.“ übernommen wurde. Der halbfertige Rumpf wurde zu Ende beplankt, Spiegel und Bünn fertiggestellt, Decksbalken und Deck gelegt, Motor und Ruder neu eingebaut.

Am 31. Mai 1996 war Stapellauf des weitgehend fertiggestellten Rumpfes. Die Komplettierung der Einrichtung und Ausrüstung sowie das Auftakeln erfolgten anschließend am schwimmenden Schiff. Nach der Eintragung beim Schiffsregister am 14. Mai 1997 unter SSR 18 251 kann am 23. Mai 1997 die erste Ausfahrt unter Segeln im Beisein etlicher ehemaliger Finkenwerder Seefischer und des bereits 88-jährigen Segelmachers Paul Külper stattfinden.
Am Bug steht wieder H.F. 231 und am Heck stolz der Heimathafen „Finkenwärder“.



Verein „Freunde des Hochseekutters LANDRATH KÜSTER e.V."

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